Intervallfasten 16:8 – die effektivste Variante zum Abnehmen?

Für Deine Liebsten

Inhalt:

  • Was ist Intervallfasten?
  • Wobei unterstützt das Intervallfasten genau?
  • Intervallfasten 16:8 als effektivste Variante zum Abnehmen?
  • Zusammenfassung Intervallfasten 16:8
  • Intervallfasten ist für dich geeignet, wenn
  • Intervallfasten ist für dich NICHT geeignet, wenn

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten enthalten (erkennst Du am * hinter dem Link). Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden!

 

Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten ist auch unter dem Namen Intermittierendes Fasten bekannt. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form des Fastens, bei der sich Essensphasen mit Fastenphasen zyklisch abwechseln.

Dank der zeitsparenden Anwendung und seiner einzigartigen Auswirkungen auf die Gesundheit wurde Intervallfasten in den letzten Jahren immer beliebter. So wird es von vielen Menschen unter anderem zum Abnehmen verwendet.

Es gibt diverse Methoden, wie z.B. 21:3, 19:5 und 5:2 usw. In der nachfolgenden Beschreibung findest du meine Empfehlung für deine Umsetzung des intermittierenden Fastens und alles über die 16:8 Methode.

Die erste Zahl steht hierbei immer für die Fastenphase, die Zweite für die Essensphase. Die 16:8 Methode praktiziere ich 3 Wochen pro Monat und empfinde sie persönlich als die einfachste, umsetzbarste und gesündeste Variante. Die durchgängigen Abnahmeerfolge meiner Personal Training Kunden bestätigen dies.

 

Wie funktioniert Intervallfasten?

Die heutigen Formen des Intervallfastens beginnen meist mit dem Wunsch abzunehmen und für sich eine leicht umsetzbare Diät in den Alltag zu integrieren. Doch in den letzten Jahren hat sich der Trend mehr als Etablierung eines besseren und vorallem gesünderen Lebensstil entwickelt, als nur um eine Diät.

Mit der 16:8 Methode wird dabei nur während der festgelegten 8 Stunden “normal” gegessen und während der 16 Stunden gefastet. Dies gibt dem Körper Zeit, die erhaltene Nahrung optimal zu verdauen und zu verwerten. Durch die Abstinenz von weiterer zugeführter Nahrung in den festgelegten 16 Stunden, kann der Körper fokussiert alle notwendigen und anstehenden Stoffwechselprozesse angehen.

 

Wobei unterstützt das Intervallfasten genau?

  • Reinigung des Körpers (Autophagie – mehr Informationen dazu in meinem nächsten Blogartikel)
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Gewichtsabnahme
  • Zellregeneration/Zellerneuerung
  • Gesundheitsverbesserung
  • Gesunderhaltung
  • Unterstützung beim Muskelaufbau

Die Liste ließe sich unendlich fortführen…

Doch das Wichtigste ist, dass das Fasten schon von unseren Vorfahren praktiziert und empfohlen wurde und es uns heute nicht mehr gäbe, wenn das so schlecht wäre oder? Im Gegenteil, immer öfter wird das Intervallfasten als dauerhafte Ernährungsform eingesetzt.

Das liegt einerseits daran, dass man dadurch sehr viel Zeit spart und zum Anderen, nach einer kurzen Eingewöhungszeit sich auch deutlich fitter und energiegeladener fühlt.

 

Intervallfasten 16:8 als effektivste Variante zum Abnehmen?

Beim Intervallfasten 16:8 wird wie eingangs erwähnt, 16 Stunden am Stück gefastet und 8 Stunden am Stück gegessen. Meine Empfehlung ist, das Intervallfasten immer wochenweise anzugehen, sprich 7, 14 oder 21 Tage am Stück. Länger als 21 Tage zu fasten kommt darauf an, wieviel du insgesamt abnehmen möchtest und natürlich auch, wie dein Körper die Umstellung etc. annimmt. (Hier wäre mir eine direkte Abklärung mit dir persönlich lieber. Falls du dir nicht sicher bist und dir einen Rat einholen möchtest, kontaktiere mich gerne. Benutze dazu einfach mein Kontaktformular.)

Innerhalb der sogenannten Essensphase, also in der Zeit, in der gegessen wird, nehmen die meisten Menschen zwischen zwei bis drei Mahlzeiten zu sich. Während der 16 Stunden Fastenphase sollten optimalerweise, gar keine Kalorien aufgenommen werden.

Das bedeutet: In den 16 Stunden ist maximal Wasser, ohne Sprudel oder andere Zusätze erlaubt.

Manche Trainer, Ernährungsberater oder Medien erlauben zusätzlich zum Wasser ungesüßten Tee, schwarzen Kaffee und andere kalorienfreie Getränke. Zuckerfreier Kaugummi hilft das Bedürfnis nach Kauen zu stillen.
Wenn du das Fasten nicht anders schaffst, dann nütze diese Ideen für dich. Ich kann sie nicht empfehlen. Und zwar aus einer ganz einfachen Sichtweise:
Fasten bedeutet Körperbereiche in Ruhe ihre Reinigungs- und Erneuerungsarbeiten angehen zu lassen, ohne Störung.
Sprich, sobald ich dem Körper Kaffee zuführe oder durch das Kauen von Kaugummi das Gefühl vermittle, dass es bald etwas zu essen gibt, reagiert der Körper. Er ‚organisiert‘ die Nahrung und die Stoffwechsel(Abfall)Produkte weg (Auffanglager) und bereitet sich auf die Zersetzung und Verwertung der kommenden Nahrung vor. Also wird hierdurch das Fasten unterbrochen.

Stell‘ dir vor, du liegst nach einem arbeitsreichen Tag endlich gemütlich im Bett, schläfst und mitten in der Nacht klingelt jemand an deiner Tür… so geht es dann deinem Körper. Unerholsam oder?

 

Zusammenfassung Intervallfasten 16:8

Täglich 16 Stunden fasten und nur in den von dir festgelegten 8 Stunden Nahrung zu dir nehmen.

Überlege für dich, wie dein Alltag aussieht, wie dein Biorhythmus am Besten arbeitet und wann deine Bewegungseinheiten stattfinden. Sodann legst du deine jeweiligen Start- und Endzeiten fest, z. B. zwischen 8 Uhr und 16 Uhr oder zwischen 12 Uhr und 20 Uhr essen, innerhalb der restlichen Zeit fasten. Solltest du dich für 12 Uhr als Startzeit entscheiden, fängst du um 12 Uhr auch mit deinem Frühstück an. Es spricht hier allerdings auch nichts dagegen, mit deinem Mittagessen zu beginnen und die weiteren Mahlzeiten entsprechend deines Alltags/Appetits für dich zu gestalten. Für Rezeptideen folge gerne meinen Pinnwänden auf Pinterest (La Prova – Gesund, Gelassen & Glücklich).

Nahrungsergänzungsmittel zählen hier ebenfalls als Nahrung mit rein. Damit der Stoffwechsel richtig effektiv arbeiten kann, empfehle ich dir, maximal eine halbe Stunde pro Tag – wenn überhaupt – von deinen festgelegten Zeiten abzuweichen. Ohne Verschiebung wirst du deinen Erfolg einfach noch besser wahrnehmen.

Ein Kaloriendefizit ist dennoch ratsam, um abzunehmen. Das bedeutet, dass du weniger Kalorien aufnehmen solltest, als du im selben Zeitraum verbrauchst. Falls du deinen täglichen Energieverbrauch nicht kennst, so empfehle ich dir meinen “5 Schritte-Einstieg” für eine gesunde Abnahme. Du findest das PDF in meiner kostenfreien Facebook Gruppe (La Prova – Gesund, Gelassen & Glücklich). Alternativ, schreib’ mir gerne eine Nachricht, dann sende ich es dir das PDF gerne per Email zu. Benutze dazu einfach mein Kontaktformular.

Persönlich finde ich, dass das 16:8 Intervallfasten die beste Methode ist und wende sie deshalb auch selbst regelmäßig an.

Welche zeitliche Variante du für dich wählst, hängt unter anderem von deinem Tagesablauf und deinen persönlichen Vorlieben ab. Das Intervallfasten sollte sich allerdings immer an deinen Alltag anpassen und nicht anders herum. So klappt das Durchhalten auch viel leichter.

Wie meine Erfahrungen bisher damit waren, erfährst du in einem meiner nächsten Blogartikel.

 

Intervallfasten ist für dich geeignet, wenn

  • Du abnehmen solltest/möchtest und grundsätzlich gesund bist.
  • Du gerne größere Mahlzeiten isst, die dich gut sättigen.
  • Du keine einschränkende und verbotsträchtige Diät machen willst, bei der du auf Kohlenhydrate oder deine Lieblingsspeisen verzichten musst.
  • Du dies aus gesundheitlichen Gründen nutzen möchtest und keine Probleme damit hast, etwas länger auf Nahrung zu verzichten.

 

Intervallfasten ist für dich NICHT geeignet, wenn

  • Du eine Essstörung hast.
  • Du untergewichtig, schwanger oder unter 18 Jahre alt bist.
  • Du DiabetikerIn bist oder eine gestörte Glukose Toleranz hast. Es gibt zwar auch Menschen, die Diabetes haben und Intervallfasten machen, aber das sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Ansonsten kann es zu Komplikationen kommen.
  • Du irgendeine andere Erkrankung hast oder in der Vergangenheit hattest. In diesem Fall solltest du dein Vorhaben vor dem Beginn auf jeden Fall mit deinem Arzt besprechen.
  • Du ein sehr stressiges Leben hast oder extrem hart und oft trainierst. Darunter fallen zum Beispiel Hochleistungssportler, die 10 bis 15 intensive Einheiten pro Woche absolvieren.
  • Du ManagerIn bist, der/die 70 Stunden pro Woche arbeitet. Die Fastenphasen sind ein zusätzlicher Stress für deinen Körper, der hier dann zu viel werden kann. Daher nur in Begleitung und Unterstützung durch eine/n ErnährungsberaterIn und/oder einer/einen Personal TrainerIn.

Wenn du dir hier nicht sicher bist, kontaktiere mich gerne und stelle mir deine Fragen. Benutze dazu einfach mein Kontaktformular.

In meinem nächsten Blogartikel erfährst du, was Autophagie ist und was es alles positiv in unserem Körper bewirken kann.

 

Stay focused and motivated,

Deine Tonia



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