Du bist ja Zucker! Oder?! Teil 1

Du bist ja Zucker Teil 1
Für Deine Liebsten

Inhalt:

  • Zucker ist nicht gleich Zucker
  • Wann sind Zuckerschwankungen ungesund?
  • Was wird als gesunder Zucker bezeichnet?
  • Welche Zuckeralternativen gibt es?

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten enthalten (erkennst Du am * hinter dem Link). Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden!

 

Zucker ist nicht gleich Zucker

Zucker ist in Form von Blutzucker beispielsweise ein ganz natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Zudem gibt es Zucker in natürlichen Lebensmitteln, wie z. B. in Früchten oder Getreide. Diese Zuckerformen stellen also im Allgemeinen kein Problem dar.

Erst mit den industriell hergestellten Zucker, wie z. B. Haushaltszucker, Glucosesirup o. ä., kamen gesundheitliche Nachteile auf. Er schadet den Zähnen, begünstigt Vitalstoffmängel, lässt Blutzuckerschwankungen entstehen, fördert chronische Entzündungsprozesse, bringt die Darmflora durcheinander, begünstigt die Krebsentwicklung usw. usf.

 

Wann sind Zuckerschwankungen ungesund?

Blutzuckerschwankungen können vom Körper, soweit sie im normalen Mass auftreten, mühelos ausgeglichen werden. Ein hoher Industriezuckerverzehr führt zu Blutzuckerschwankungen, die den Körper belasten. Die Bauchspeicheldrüse muss schnell große Mengen an Insulin ausschütten, damit das Blut möglichst schnell wieder eine normale Zuckerkonzentration aufweist. Die Insulinausschüttung wird durch erhöhten Zucker(Kohlenhydrat)genuß, egal ob mit einem Schokocroissant oder  einem Spaghetti-Teller, begünstigt. Die erhöhte Ausschüttung richtet sich nach der ‘Einfachheit’ des jeweiligen Zuckers, der zugeführt wird.

Wenn der Körper ständig mit Zucker konfrontiert wird, ist die Bauchspeicheldrüse überfordert und kann nicht mehr genügend Insulin produzieren. Der Zuckerspiegel sinkt nicht mehr auf sein normales Level und die Zellen werden auf Dauer insulinresistent. Letztlich kann dieser Zustand einen Typ-2-Diabetes entstehen lassen.

 

Was wird als gesunder Zucker bezeichnet?

Als einen gesunden Zucker kann man nur jenen Zucker bezeichnen, der in naturbelassenen Lebensmitteln vorkommt. Also in Früchten, Getreide, Nüssen, Hülsenfrüchten, Gemüse etc. Zuckerformen, die der Mensch auf irgendeine Art und Weise industriell verarbeitet und in isolierter Form zu sich nimmt, sind allenfalls weniger schädlich, doch kann nicht wirklich von gesund gesprochen werden. Mit ein paar wenigen Ausnahmen.

 

Welche Zuckeralternativen gibt es?

Hier ein paar der Zuckeralternativen, die als gesünder eingestuft werden, da sie den Blutzucker eher niedrig und somit auch negative Auswirkung für die Gesundheit generell eher gering halten. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Zuckerarten, die minimal bis gar nicht verarbeitet werden.

Ahornsirup

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des kanadischen Zuckerahorns. Um ihn zu gewinnen werden kleine Zapfhähne in die Ahornbäume geschlagen, aus denen der Saft herausläuft. Er wird in Bottichen aufgefangen und anschließend so lange gekocht, bis das Wasser verdampft ist.

Das, was anschließend übrig bleibt, ist ein fast 70-prozentiges Zuckerkonzentrat. Gut ist, dass der Ahornsirup noch recht hohe Mineralienmengen enthält, wie z. B. 90 – 100 mg Calcium pro 100 g Sirup, 1,5 mg Zink und 25 mg Magnesium.

Aufgrund des hohen Zuckergehaltes nehmen wir den Ahornsirup nicht hundertgrammweise zu uns, sodass der Sirup  nicht so sehr zur Deckung des Mineralstoffbedarfs betrachtet werden kann.

Sicher ist, dass der Ahornsirup besser als Haushaltszucker (aufgrund der zusätzlichen Mineralstoffe) und auch besser als Fructosesirup ist. Er weist einen relativ niedrigen Gehalt an freier Fructose auf und sein Hauptzuckeranteil besteht aus Saccharose.

Was noch für Ahornsirup spricht, sind die reichlich enthaltenen Antioxidantien, doch als regelrecht gesund und zur Dauereinnahme kann ich ihn leider nicht empfehlen.

Yaconsirup und Yaconpulver

Ein ganz besonderer Sirup hingegen, der viele gesundheitlichen Vorteile mit sich bringt, ist der Yaconsirup und das Yaconpulver.

Yacon ist ein Wurzelgemüse, das in den peruanischen Anden wächst und dort als wertvolles Lebensmittel ebenso hoch geschätzt wird wie auch in der medizinischen Verwendung. Aus dieser Wurzel werden der Yaconsirup und das Yaconpulver hergestellt.

Beide sind zwar etwas weniger süß als Zucker, Honig oder Dicksäfte, dafür sind sie allerdings umso gesünder und kalorienärmer.

Yaconsirup und Yaconpulver können getrost als gesunde Süße bezeichnet werden, da sie vielerlei gesundheitliche Vorteile miteinander vereinen. So hat die Yaconsüße einen sehr niedrigen glykämischen Index von 1. Außerdem liefert sie Eisen, Calcium, Kalium sowie Antioxidantien.

Das Bemerkenswerteste an Yacon ist jedoch die Qualität seines Zuckers, der vorwiegend in Form von Fructooligosacchariden (FOS) vorliegt. FOS werden nicht in der Leber abgebaut, sondern dienen – ähnlich wie Inulin – den guten Bakterien im Darm als Nahrung.

Somit unterstützen Yaconsirup und Yaconpulver in Gestalt eines natürlichen Präbiotikums die gesunde Darmflora.

Honig

Honig sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden. Beim Honig handelt es sich normalerweise um ein naturbelassenes Produkt, dem weder etwas entzogen noch hinzugefügt wurde. Er hat einen sehr niedrigen Wassergehalt und wurde nicht erhitzt. Diese Faktoren zeichnen einen guten Imker-Honig aus.

Honig enthält neben Fructose, Glucose, Saccharose sowie weiteren Mehrfachzuckern auch noch einige Mineralien und Enzyme. Das könnte ihn zu einer wertvollen Zuckerquelle machen, wäre da nicht sein hoher Zuckeranteil von 80 Prozent.

Dieser konzentrierte Zucker kann natürlich ebenso wie Haushaltszucker Zahnschäden verursachen, die Bauchspeicheldrüse belasten und den Darm schädigen. Daher sollte Honig nur in sehr geringen Mengen verzehrt werden.

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker wird aus dem frischen Saft der Kokosblüte gewonnen. Hierzu wird der Blütensaft zunächst über dem offenen Feuer zu einem dickflüssigen Sirup eingekocht. Zur Herstellung des Kokosblütenzuckers wird der Sirup so lange weiter erwärmt, bis er auskristallisiert. Nach dem Auskühlen wird er schließlich noch gemahlen.

Jetzt schmeckt der Kokosblütenzucker – anders als sein Name vielleicht vermuten lässt – nicht etwa nach Kokos, sondern kräftig caramellartig. Er ist weniger süß als Haushaltszucker und sehr angenehm im Geschmack.

Doch Kokosblütenzucker schmeckt nicht nur sehr fein; er kann auch mit einigen gesundheitlichen Vorzügen aufwarten. So hat er beispielsweise einen sehr niedrigen glykämischen Index (GI) von 35. (Was es mit dem Glykämischen Index (GI) auf sich hat folgt in einem meiner nächsten Blogartikel).

Sein Fructoseanteil ist mit 2 bis 9 Prozent sehr gering. Dafür ist sein Mineralstoffangebot für einen Zucker bemerkenswert hoch.

Du möchtest noch weitere Zuckeralternativen wissen? Dann lies gerne im nächsten Blogartikel weiter…

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Deine Tonia


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